Über mich

Ich bin promovierter Psychologe, ausgebildeter Sportpsychologe für den Leistungssport (ASP/BDP) und arbeite als Wissenschaftler an der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg







Experte für nonverbale Kommunikation. Ich bin zertifizierter Coder des Goldstandards für Mimikanalyse, des Facial Action Coding System (FACS, Ekman, Friesen & Hager, 2001) und habe langjährige Erfahrung damit.

Experte für psychologische Diagnostik, insbesondere von Motiven
Ich lehre psychologische Diagnostik und habe auch einen Test zum Anschlussmotiv im Sport (mit)entwickelt. 

Eigene sportliche Aktivitäten

  • Fußball, (von 6-20) 
  • Tischtennis (von 12-20 und seit 7 Jahren ) 
  • Floorball (ca. von 30-35) 

Passion

 

Seit meinem siebten Lebensjahr habe ich aktiv Sport im Verein betrieben. Sport betreiben und ansehen begleitet mich seitdem. Zum Fussball kam mit 12 Jahren Tischtennis als aktive Sportart hinzu. Dies ist eine Sportart in der der psychische Zustand höchst relevant ist, was ich damals schnell gelernt habe und auch heute immer noch merke. Der Sport war für mich immer eine große Quelle von Freude, aber auch anderen Emotionen, wie Enttäuschung, oder auch Furcht vor Misserfolg. Triumphe und Stolz sind hart erkämpft über lange Phasen der Zielverfolgung. Häufig muss man durch emotionale und auch motivationale Täler. Mich hat immer fasziniert wie die Emotionen über mich kamen und was sie bewirkt haben. Mehr Motivation die beste Leistung zu bringen, aber auch das Gefühl von Unkontrollierbarkeit. Dies hat u.a. dazu geführt, dass ich mich immer mehr mit Psychologie ausseindergesetzt habe und den Emotionen und der Motivation wissenschaftlich auf den Grund gehen wollte. Darum habe ich Psychologie studiert und mich mit beiden eng verwobenene Phänomenen beschäftigt. Ein wichtiger Punkt ist mir dabei die Frage des Emotionsausdrucks und der Motive. Wie erkennt man die Emotion des Gegenübers? Welche Emotionen kann man überhaupt unterscheiden?  Dies sind Themen, die ich wissenschaftlich verfolge, genauso wie die Messung von Motiven. 

 In der Psychologie geht man von mehreren sozialen Grundmotiven aus. Diese sind Leistung/Kompetenz, Macht/Dominanz, Anschluss/Bindung und Selbstbestimmung/Autonomie. 
 Diese Motive treiben uns an, geben uns eine Richtung, konkurrieren aber auch miteinander. Die Stärke der Motive variiert von Person zu Person. Unsere bewussten Ziele gilt es in Einklang zu bringen mit den manchmal bewussten, manchmal unbewussten Motiven. Nach meiner Promotion bin ich wieder zum Sport zurückgekommen, indem ich mit Floorball eine weitere Sportart aktiv betrieben habe, und indem eine Ausbildung zum Sportpsychologen absolviert habe. Ausserdem bin ich seitdem mit Unterbrechungen als praktischer und als wissenschaftlicher Sportpsychologe aktiv. Dabei bin ich vor allem in der Entwicklung von sportspezifischen Motiv- und Persönlichkeitstests aktiv.

Sport, Psychologie und Wissenschaft  sind meine Leidenschaften. Diese möchte ich zusammenführen, indem ich Sportlern und Trainern helfe Ihre Bestleistung - und sich gleichzeitig in eine innere Balance - zu bringen.